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Nebenschauplatz

Memo eines Zeitgeistes - Ein Audiofeature zum Jazz (2009)
(B.A.-Abschlussarbeit)

Sprecher: Carsten Wilhelm
Idee, Buch, Regie, Schnitt: Philipp Weber
Betreuung: Simon VincentWinfried Gerling

Format:  Stereo-CD.
Laufzeit: 27'

Beschreibung:

Das Audiofeature befasst sich mit Jazz als urbanes Produkt, denn Jazz kann nur existieren und sich weiterentwickeln, wenn er sich am Anderen reibt. Dies fordert ein stetes Aufnehmen und Verarbeiten der Umwelt, ähnlich dem öffentlichen Raum im Sinne Habermas. Jazz kann deshalb nicht als statisch gesehen werden, sondern ist Polyphonie. So wie auch unsere Städte polyphon sind. Jazz ist zugleich alt und neu, weshalb er ebenfalls wie eine Stadtarchitektur funktioniert, in der alte und neue Gebäude nebeneinander stehen. Und Jazz entzieht sich einer Definition, indem er jedem Versuch einer Fixierung ein Wider entgegen setzt. Jazz ist ein springender Gedanke, eine besondere Kommunikationsform. Weit über die rein musiktheoretischen Betrachtung hinausgehend.

Reaktionen:

Sie reichen von "Ne, versteh ich nicht. Kann ich überhaupt nichts damit anfangen!" Bis hin zu "Ich muss sagen, ich bin sehr begeistert von deinem Feature. (...) Den Jazz in einen so weiten Kontext zu stellen, hat für ein sehr spannendes, aufschlussreiches und anregendes Hörerlebnis gesorgt."

German Turks live in a parallel world? - Facing problems of representation German Turks in German media (2009)
(Rauminstallation)

Studierende: Philipp Weber, Anna Lederle
Betreuung: Assoc. Prof. Dr. Suheyla Schroeder, Stefanie Appelius
Geplante Installation in Istanbul 2009

Beschreibung:

Zahlreiche Antworten ergeben eine öffentliche Meinung. Und wir, als Aufnehmende, Wiedergebende, Kritiker und Transformierende dieser öffentlichen Meinung, müssen uns immer wieder neu verorten. Dieses Projekt nimmt das Bild der türkischen Gemeinde in Deutschland zum Anlass, dem Zuschauer durch das parallele Abspielen von Antworten zu zentralen Fragen seine eigene Meinung zu überdenken. Unsere Fragen wurden von Medienmachern mit türkischem Wurzeln beantwortet - also von denen, deren Meinung in den Massenmedien oftmals ungehört bleibt. Zur allgemeinen Verwunderung.

Schattenreise (2008)
(Rauminstallation)

Studierende: Philipp Weber, Natalija Krasnoperova, Claudia Kanitz
Betreuung: Peter Bexte
Ausgestellt bei der Langen Nacht der Wissenschaft 2009

Beschreibung:

„Der Körper und sein Schatten sind unzertrennlich.
Versucht man, nach ihm zu greifen, so entweicht er.
Versucht man sich von ihm zu lösen, so folgt er.“
(Sprichwort aus Indochina)

Und was, wenn man ihn doch vom Körper trennt? In der Literatur und in der Malerei wurde der Schatten schon mehrmals emanzipiert. Durch die Verwendung von Videokamera, Bildmischer, Licht und Leinwand lässt sich der Schatten der Besucher ebenfalls in eine neue Perspektive versetzen:
Abgetrennt von seinem Besitzer nimmt der Schatten teil an einer Reise und verhält sich damit anders, als gewohnt. Wie im Märchen "Der Schatten" von Hans Christian Andersen erhebt sich der Schatten des Besuchers zum Herrn.

xen.on° campus television (2006-2007)
(studentisches Fernsehprojekt)

Redaktion: Alina Schellig, Anja Zein u.a.
Kamera, Schnitt: Philipp Weber

Beschreibung:

Ein ehemals basisdemokratisches Gegengewicht zum normierten Fernsehbetrieb, bei dem interessierte Mitmacher ein anderes Fernsehen auf die Beine stellten.

Auswahl:

Reportage: Sexarbeiter Ausstellung (Schnitt)
Reportage: Wohnheimwelten (Kamera, Schnitt)
Unfrage: Was nervt an Deutschland? (Schnitt, Konzept)

Making of... Löschen. Das Perfekte liegt im Unperfekten (2009)
(Kurzfilm, Faking of)

Idee, Buch, Regie: Insa Wiese, Philipp Weber
Kamera: Till Claassen
Schnitt und Color-Dismatch: Philipp Weber
Darsteller: Insa Wiese, Philipp Weber, Eva González

Format: DV-PAL. 16:9. Stereo. Farbe.
Laufzeit: 3'05''

Beschreibung:

Ein Film über das menschliche Versagen zu drehen, ist das Ziel der beiden Filmemacher, die sich schon mal für das "Making of" eingefunden haben.

Es gibt professionell aufgestellte Kurzfilme, die kein Interesse wecken. Und es gibt Filme, deren unprofessionelles Auftreten gerade die Nachfrage erhöhen:

Aufführungen:

25. Internationales Kurz Film Festival
Kurzfilmfunk Berlin < Hamburg 2009

Ludo (2008)
(Kurzfilm)

Idee, Buch: Daniel Tauber, Philipp Weber
Regie: Daniel Tauber
Kamera: Philipp Weber
Kameraassistenz: Greta Ehrart
Schnitt, VFX: Philipp Weber
Darsteller: div.

Format: HDV. 16:9. Stereo. Farbe.
Laufzeit: 1'32''

Beschreibung:

Ludo ist ein Kurzfilm, der nur in einer einzigen Einstellung vier Ausschnitte des täglichen Lebens zeigt. “Ich spiele” wäre die Übersetzung aus dem Lateinischen. Im Englischen steht "Ludo" für das bekannte Würfelspiel "Mensch ärgere Dich nicht". Angeregt durch zahlreiche Meldungen über ständig steigende Jugendkriminalität und der gesellschaftliche Umgang mit Gewalt.